F2 gewinnt mit 5:3 bei Preußen Eiberg II

Am 06.10. hüpfte man einmal auf die andere Ruhrseite zur Bezirkssportanlage Oststadt am Sachsenring. Aufgrund von Unpässlichkeiten waren anfangs mit Noel, Niko, der Ältere, Niko, der Jüngere, Maximilian, Phillip und Julien nur 6 Mann auf dem Platz, was man aber durch eine disziplinierte Abwehrleistung gut kompensieren konnte. Nach vorne fehlte jedoch die Durchschlagskraft. Dies wurde mit der Ergänzung des 7. Mannes Remond schlagartig besser. Geschickt kombinierte man sich durch die Reihen des Gegners und ging in der 7. Minute mit 1:0 in Führung. Normalerweise sollte das Sicherheit geben, aber nur eine Minute später konnte Eiberg wegen eines zu ungestümen Anlaufens den Ausgleich erzielen.

Aus Fehlern soll man lernen!“ heißt es und so war es auch. Nach schier unendlichen Versuchen des Trainers das heißblütige Attackieren aus den Köpfen zu bekommen, war das Gegentor endlich die Heilung und man griff besonnener an. Bei solchen Lerneffekten machen dann sogar Gegentore Spaß. „Diese Erkenntnis meiner Spieler ist mir wichtiger als der Sieg“, so Coach Marcus nach dem Spiel.
Danach konnte man sich manches mal gut nach vorne kombinieren und den Spielstand innerhalb von 3 Minuten auf 3:1 ausbauen, was dann auch den Halbzeitstand markierte.

Nach der Pause merkte man dann aber, dass es eben doch anstrengend ist, wenn man mangels Wechselspielern gar keine Ruhephasen bekommt. Das Spiel verflachte zunehmend, so dass auf beiden Seiten Torszenen Mangelware waren. Erst in der 36. Minute schloss Remond ein schönes Solo mit dem 4:1 ab. Das fehlende Feuerwerk sorgte jedoch auch dafür, dass unsere Katze Noel ein kleines Nickerchen hielt. Der Schuss in der 38. zum 4:2 ist normalerweise kein Problem für ihn, diesmal flutschte ihm jedoch unter den Armen durch. Egal, passiert auch den ganz Großen manchmal.

Unser Abwehrrecke Philipp hatte verstanden, dass der gegnerische Torwart jetzt in die Sonne gucken muss und so landete seine Bogenlampe aus gut 20 Metern in den Maschen von Eiberg. Danach musste man sich noch ein paar Minuten in Unterzahl (nach einem „Platzverweis“ Maximilians wegen Nachtretens nach einem nicht geahndeten Foul gegen ihn) wehren. Dabei fiel noch in der 5. Minute(!) der Nachspielzeit das 5:3, was wohl auch der fortgeschrittenen Spieldauer geschuldet war und dem Gedanken an den bereits sicheren Sieg. Den Feierlichkeiten tat dieser späte Treffer jedenfalls keinen Abbruch.

Gut gekämpft, Jungs. Wir sind stolz auf euch.

Nächste Woche Samstag empfangen wir um 12 Uhr die F3 von SuS Haarzopf auf unserer Anlage.