F2 erringt ein Unentschieden im Derby gegen Teutonia Überruhr

Am Samstag, dem 03.11.2018 ging es zum Auswärtsspiel bei den schwarzgelben Nachbarn. Mit Noel, Jannik, Niko dÄ, Niko dJ, Phillip, Julien, Remond und Claas (der ein starkes Debüt ablieferte) machte man sich auf den Weg zum oberen Sportplatz.

Und merkwürdigerweise gehörte die Spielphase, in der wir normalerweise noch Nickerchen halten, diesmal den blaugelben Sprösslingen. Nach gerade mal einer Minute konnte man eine schöne Kombination im Tor der Teutonen abschließen. Damit nicht genug. Sofort nach dem gegnerischen Anstoß wurde weiter Druck ausgeübt, so dass Remond seinen zweiten Treffer binnen 3 Minuten markieren konnte.

Sollte so eine schnelle Führung doch beruhigen, war es doch das Signal zum Abschalten. Zumindest fand man nicht mehr die richtigen Mittel, weiterhin gefährlich in die Nähe des Tores der Gastgeber zu kommen.

Viel Geplänkel im Mittelfeld mit nur wenigen Torszenen waren die Folge. Lediglich kurz vor der Hälfte kamen die Teutonen mal gefährlich vors Tor, was leider mit dem Anschlusstreffer belohnt wurde.

Hälfte Zwei begann dann so, wie Hälfte Eins aufgehört hatte. Es gab zwar schöne Spielzüge, aber bis auf je einen Aluminiumtreffer auf beiden Seiten hatten die Torhüter einen recht ruhigen Morgen. (Gerüchte, dass bereits in Ruhe Knifften geschmiert wurden, haben jedoch nicht bestätigt.) Gegen Mitte der 2. Halbzeit zollte Katze Noel seiner geringen Körpergröße Tribut. Ein hohes Dingen auf seinen Kasten war für ihn unhaltbar, obwohl er genau richtig stand. Es fehlten ihm nur die entscheidenden fünf Zentimeter. Und so trennte man sich schiedlich friedlich mit einem 2:2 Unentschieden.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass viele trainierte Dinge gut umgesetzt wurden; unter anderem ein herrlicher Ausfallschritt von Niko dÄ. (Der Coach jubelte darüber mehr als über einen Torerfolg.) Einige Dinge aber noch ein bisschen mehr Übung benötigen. Insgesamt war das aber eine Leistung auf der man aufbauen kann, auch wenn man sich nach einer solch frühen Führung natürlich mehr erhofft hat.